Daedalus Berlin - Historische Luftwaffen Technik



Veranstaltungen E-Mail

Die Untertageverlagerung der deutschen Luftfahrtindustrie

im Zweiten Weltkrieg am Beispiel von “Weingut 2”

Vortrag von Oberstleutnant Dipl.-Ing.(FH) Gerhard Roletscheck

am 8. März 2012, Donnerstag, 18 Uhr, Hangar 3
Eintritt frei, um Anruf wird gebeten: 030 - 3687 2601
weingut_plakat_web.jpg






































Ca. 22000 vorwiegend jüdische Sklavenarbeiter sollten bis zum Ende des Dritten Reiches eines der grössten Bauvorhaben der Deutschen Geschichte vollenden. Bei dem Rüstungsobjekt handelt es sich um drei gigantische unterirdische Flugzeug-Produktionsanlagen, in denen bis zu 300 Flugzuege (Me 262, Do 335, Ta 152) im Monat für den "Endsieg" gefertigt werden sollten.
Download Plakat


Ende Neuanfang
Die Deutschen Luftstreitkräfte in der Wiedervereinigung
Ausstellung vom 2. April 2011 bis 1. April 2012
Plakat_Ende_Neuanfang.jpg



















Mit der Sonderausstellung Ende|Neuanfang lenkt das Luftwaffenmuseum auf 250 Quadratmetern den Blick auf die deutsche Wiedervereinigung und lässt Menschen zu Wort kommen, die den historischen Umbruch erlebt und mitgestaltet haben.

Wie erlebten die Soldaten der beiden deutschen Luftstreitkräfte die Wiedervereinigung? Wie wurden aus alten Gegnern neue Kameraden? Wie sehen die Beteiligten von damals das Erlebte heute? Die Eröffnung findet am 20. Jahrestag der Gründung der 5. Luftwaffendivision statt. Durch sie wurde das in die Luftwaffe der Bundeswehr zu überführende Personal und Material der NVA zusammengefasst und in die Armee der Einheit integriert.Medienstationen, Tagebücher, Ausrüstungsgegenstände, Broschüren zum Blättern, Befehle, Personalverfügungen und andere Exponate aus dieser Zeit veranschaulichen, wie die Wiedervereinigung in den Luftstreitkräften verlief.

Einführung und Vorwort des Kataloges


bw_im_einsatz.jpg



















Die Bundeswehr im Einsatz

Von der Bündnisverteidigung zum Auslandseinsatz mit dem Mandat des Parlaments

Am 22. Juli 1994 stimmte der Deutsche Bundestag erstmalig über einen bewaffneten Einsatz der Bundeswehr im Ausland ab. Aus Anlass des 15. Jahrestages der Erteilung des Parlamentsmandats für den Einsatz in Somalia hat das Militärgeschichtliche Forschungsamt der Bundeswehr (MGFA) die Ausstellung „Die Bundeswehr im Einsatz" konzipiert. Auf 26 Text-Bildtafeln erzählt die Schau die Geschichte der Out-of-Area-Einsätze und der Transformation der Bundeswehr zu einer „Armee im Einsatz".

Im Rückblick auf die Verabschiedung des Grundgesetzes und die Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 wird zunächst die Vorgeschichte dieses Prozesses erhellt. Sodann spannt sich der thematische Bogen von der Aufstellung der Bundeswehr 1955/56 über die friedliche Revolution in der DDR und den Fall der Mauer 1989 und die „Armee der Einheit" 1990 bis zum ersten Mandat des Deutschen Bundestages für einen bewaffneten Einsatz der Bundeswehr.

Im Kontext der Ausstellung werden folgende Aspekte beleuchtet: Die Bundeswehr als Parlamentsarmee und ihre Einbindung in das westliche Verteidigungsbündnis der NATO, die Integration vormaliger NVA-Angehöriger in die Bundeswehr, der „Staatsbürger in Uniform" sowie die Akzeptanz der Bundeswehr innerhalb der deutschen Gesellschaft. Ferner werden die Ausrichtung der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und das Konzept der „vernetzten Sicherheit" erläutert. Das aktuelle Engagement der Bundeswehr im Ausland wird dargestellt und eine Übersichtskarte informiert über die Einsatzhistorie der deutschen Streitkräfte seit 1994.

Interaktive Medienstationen mit Videobeiträgen ergänzen die Ausstellung. So ist etwa ein Ausschnitt aus der Parlamentsdebatte anlässlich der Abstimmung über den Einsatz der Bundeswehr in Somalia im Juli 1994 zu sehen; außerdem werden Impressionen aus den verschiedenen Einsätzen gezeigt. Ausgewählte Exponate, darunter Uniformen, diverse Einsatzmedaillen und das Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit, illustrieren und veranschaulichen die dargestellte Thematik.

Im Anschluss an die Eröffnungspräsentation im Paul-Löbe-Haus in Berlin vom 30. Juni bis zum 24. Juli 2009 reiste die Ausstellung weiter nach Bayreuth, wo sie im Rathaus gezeigt wurde. Vom 16. Oktober 2009 bis zum 3. Januar 2010 wird sie im Hangar 3 des Luftwaffenmuseums der Bundeswehr in Berlin-Gatow präsentiert. Interessierte Dienststellen der Bundeswehr können die Ausstellung beim Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam anfordern.


Flugplatzfest in Gatow

gatow_flugplatzfest.jpg



















Beim großen Flugplatzfest auf dem Museums-Flugplatz Gatow wird auch die Arbeitsgemeinschaft Daedalus mit einem Stand teilnehmen. Geplant ist, historisches Funkgerät auszustellen und teilweise im Betrieb zu zeigen. Auch andere Ausstellungsstücke können bewundert werden und natürlich wird immer jemand von Daedalus als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
An den anderen Ständen wird es bestimmt auch Interessantes zu sehen geben und das ganze Museum ist ebenfalls geöffnet. Bei freiem Eintritt (und hoffentlich schönem Wetter) werden viele Besucher erwartet.

Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch !


....................................................................................................


Testläufe des Oberursel Rotationsmotors von 1918


rotationsmotor_u0_testlauf.jpg




































Hier ist der Oberursel U0-Sternmotor aus dem Ersten Weltkrieg bei einer Vorführung zu sehen, während der er öffentlich zum Laufen gebracht wurde. Zur Zeit finden diese Vorstellungen jedoch nicht mehr statt. Wenn wir einen neuen Termin erfahren, wird er hier bekannt gegeben. Also öfter mal die Daedalus-Homepage besuchen. Die letzte Vorführung erfolgte am 29. März 2008.
Näheres über die Geschichte des Motors erfahren Sie in der Rubrik  
Rotationsmotor .

....................................................................................................

10. Juli 2009   bis   30. Mai 2010

50_jahre_mig-21.jpg


















Einem der meistgebauten Flugzeuge der Luftfahrtgeschichte widmet das Luftwaffenmuseum seine nächste Sonderausstellung - ein Leckerbissen nicht nur für Jet-Fans!


17. November 2008   bis   1. März 2009

plueschow.jpg



















Die neue Ausstellung im Luftwaffenmuseum Gatow, in Zusammenarbeit mit dem
Deutschen Luftschiff- und Marinefliegermuseum Nordholz e.V.

plueschow_rede.jpg


















OTL Leonhardt bei seinem Einführungsvortrag.

Gunther Plüschow - das „Auge von Tsingtau“ ,der Flugpionier, der Forscher und Entdecker. Bis heute erinnern diese Schlagworte an die Leistungen von Gunther Plüschow (1886-1931), der im Ersten Weltkrieg als Marineflieger durch abenteuerliche Einsätze bekannt wurde und der ab 1928 auf Expeditionen in Südamerika Einmaliges leistete. Plüschow selbst gab in mehreren Veröffentlichungen Einblicke in sein abenteuerliches Leben. Auch seine Dokumentarfilme über die Expeditionen in Südamerika fanden bereits zu Lebzeiten ein breites Publikum.
Der 1931 über Patagonien tödlich verunglückte Flugpionier war Ende der 1920er Jahre populär geworden mit seinen riskanten Flugexpeditionen in die Hochregionen Feuerlands und Patagoniens. Seit seinem Tod 1931 wird den Leistungen Gunther Plüschows in Argentinien und Chile vielfach gedacht und seine Person geehrt. Auch in Deutschland haben in den letzten Jahren verschiedene Aktivitäten zu einer „Wiederentdeckung“ dieses Mannes und seiner Lebensgeschichte beigetragen.
Die Sonderausstellung über das Leben Gunter Plüschows wurde vom AERONAUTICUM in Nordholz in Zusammenarbeit mit dem Luftwaffenmuseum gestaltet. Anhand von Bild/Texttafeln, Dokumenten und Modellen wird sein Leben dokumentiert.
Gleichzeitig wird der zweite Teil der überarbeiteten Dauerausstellung im Tower des Museums wiedereröffnet. Eine Gegenüberstellung der Luftwaffe der Bundeswehr und der Luftsteitkräfte der NVA bis zur Wiedervereinigung wird mit Bild/Texttafeln, Exponaten und Inszenierungen präsentiert.
Die Sonderausstellung ist vom 17. Oktober 2008 bis zum 1. März 2009 im Hangar 3 zu sehen.
....................................................................................................

6. und 7. September 2008


"Tage der Historischen Luftfahrt"
auf dem Flugplatz Diepholz

Informationen zum Programm finden Sie (sobald es vorliegt) unter
www.flugplatz-diepholz.de
Dort können sich auch Interessierte mit dem Organisator Rainer Pfeil in Verbindung setzen.

....................................................................................................


6. und 7. September 2008

Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow
Neueröffnung des 2. Teils der Dauerausstellung im Tower-Gebäude
und
"Internationale Plastik-Modellbauausstellung"
in Zusammenmarbeit mit der I.P.M.S.




16. April   bis   31. August 2008

Luftwaffenmuseum der Bundeswehr Berlin-Gatow
in Zusammenarbeit mit dem
Moses Mendelssohn Zentrum, Potsdam und dem Centrum Judaicum, Berlin

jued_soldaten.jpg





















Unten: Freagattenkapitän Dr. Nägler fand bei seinem Einführungsvortrag großes Interesse.
fregattenkapit_dr_naegler_.jpg


















Abbildungen: mit freundlicher Genehmigung des Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow

12. Oktober 2007


Luftwaffenmuseum der Bundeswehr Berlin-Gatow

An diesem Tage werden gleich zwei neue Sonderausstellungen eröffnet.

he162.jpg


















Die "Volksjäger"-Ausstellung war schon zuvor im Museum Rechlin zu bewundern und wurde vom
"Förderverein Dokumentations- und Begegnungsstätte Barth eV." geschaffen.
Die "Luftfahrzeugantriebe"-Sonderausstellung ist dagegen ein Eigenprodukt des Museumsteams.


antriebe.jpg


















Beide Ausstellungen sind bis zum 2. März 2008, während der normalen Öffnungszeiten, zu besichtigen.

....................................................................................................


4. Oktober 2007


Flughafenfest und -ausstellung

Flughafen Neuhardenberg/Brandenburg
Zur Feier des 70. Jahrestages des ersten Fluges eines mit einem Flüssigkeits-Raketentriebwerk ausgerüsteten Flugzeuges und des 50. Jahrestages des Starts des ersten Satelliten "Sputnik 1"

Zur Geschichte des Flugplatzes Neuhardenberg:
Im Sommer 1937 erfolgte erstmals der Start eines Flugzeuges mit Starthilfsraketen auf dem Flugplatz Neuhardenberg. Peenemünde war noch nicht fertiggestellt, Flugerprobungen sollten aber schon erfolgen. Dafür wurde der 1934 angelegte Flugplatz Neu-Hardenberg (damalige Schreibweise) ausgewählt. Der Start erfolgte 1937 mit einer Heinkel He-1 11 und Starthilfsraketen des Systems Walter. Die Forderung, nach 600 m Rollstrecke eine Flughöhe von mindestens 20 m Höhe zu erreichen bei einem Gesamtstartgewicht von 13 Tonnen wurde erreicht und mit einigen hundert Flügen erprobt. Parallel erfolgten Versuche mit einem Raketentriebwerk in einer Heinkel He-112, Konstrukteur war Wernher von Braun, im Juni 1937 fand der erste erfolgreiche Flug mit Raketentriebwerk statt. Weitere Versuche fanden auch mit einem Raketentriebwerk , System Walter statt, dem sog. „kalten Walter - Verfahren". Die Versuche wurden bis Mitte Dezember 1937 durchgeführt und die Tests der He-112 mit beiden Triebwerkssystemen und von Starthilfserprobungen abgeschlossen und 1938 in Peenemünde mit Fertigstellung der dortigen Versuchsanlagen fortgesetzt. Auf der Basis der Versuchsergebnisse in Neu-Hardenberg entwickelte und baute Heinkel das Raketenflugzeug He-176, dessen erster Start am 20. Juni 1939, ebenfalls mit dem Testpiloten Erich Warsitz, erfolgte. Frühzeitig wurde erkannt, dass nicht dem Raketenflugzeug sondern dem Düsenflugzeug wegen der längeren Flugzeit und der größeren Betriebssicherheit die Zukunft gehören würde. Resultat der Neuorientierung war die He-178. Pilot des Erstfluges der He-178, des ersten Düsenflugzeuges der Welt, am 27.08.1939 war wiederum Erich Warsitz.

Heimatverein Neuhardenberg
Dietmar Zimmermann (1. Vorsitzender)
www.neuhardenberg.org/